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TEAM

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Franziska Ziegler

  • Co-Leiterin Foyer Winterthur
  • Fachlehrerin Religion Kantonsschule Rychenberg
  • Adresse:
    Haldenstrasse 52
    8400 Winterthur  
  • E-Mail:
    ?
  • Tel: 079 786 29 27
Bruno Amatruda

  • Co-Leiter Foyer Winterthur
  • Fachlehrer Religion Kantonsschule Rychenberg
  • Adresse:
    Haldenstrasse 52 
    8400 Winterthur  
  • E-Mail:
    ?
  • Tel: 079 786 29 27

KURZPORTRAIT

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Seit 2005 heisst das Mittelschulfoyer in Winterthur „«le bistro». Der Name ist kein Zufall: Mit grosser Küche, Thresen, vielen Stühlen und Tischen kann es gut und gerne bis zu 25 Personen beherbergen. Schulklassen kochen und essen hier oder halten spezielle Lektionen ab. Die Beameranlage macht auch PowerPoint Präsentationen möglich und eignet sich für Kinoabende. Aber auch für Spiel und Spass ist gesorgt. In der Bücherecke finden sich viele Spiele und ein alter Töggelikasten erfreut jung und alt.​

EVENTS DES LAUFENDEN SCHULJAHRS

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Persischer Sonntag mit der 1. Klasse  
Kurz vor Ende des ersten Semesters, während dem wir uns intensiv mit dem Islam beschäftigt haben, entsteht bei meiner Klasse der Wunsch, muslimisch zu kochen. Muslimisch kochen und essen würde allerdings bedeuten, dass wir uns von Marokko bis nach Indonesien durchfuttern würden. Zum Glück müssen wir nicht lange diskutieren, denn Sirus’ Vater stammt ursprünglich aus dem Iran und lässt sich sofort für unser Vorhaben begeistern. Der leidenschaftliche Langhalslaute-Spieler und Musiker lebt seit bald 20 Jahren in der Schweiz und hilft Flüchtlingen aus dem mittleren Osten bei der Integration. Schnell stellt sich heraus, dass er es sich gewohnt ist, auch für grössere Gruppen zu kochen, und genau weiss, was Jugendliche gerne essen. Schon länger hegt er den Traum von einem kleinen Restaurant, wo er Leute mit persischen Leckereien verwöhnen könnte, und ist ganz angetan von unserem bistro.  Am Sonntag um 10 Uhr beginnt, wer um 13 Uhr ein persisches Festmahl geniessen möchte! So versammeln wir uns in unserer super Küche und hacken, schnetzeln, raffeln, schneiden, schälen, formen, braten, mörsern und erfreuen uns an den wunderbar ungewohnten Düften. Mittendrin unser persischer Koch Reza Sharifinejad, der die Ruhe bewahrt und alles voll im Griff hat. Er hat sackweise frische Zutaten mitgebracht, dir wir langsam und eifrig in ein kunstvolles Menu verwandeln – ja sogar sein persönlicher Reiskocher kommt zum Einsatz. Wir lernen zum Beispiel, dass wir die Fäden des Safrans mit einer Prise Zucker verreiben und dann mit wenig Wasser auflösen müssen, um die traditionelle gelbe Reiskruste herzustellen; oder, dass die Auberginen am besten schmecken, wenn sie über einem offenen Feuer gegart werden.  Endlich ist das Buffet bereit und wir geniessen zufrieden unsere diversen persischen Köstlichkeiten.  Glücklicherweise ist Sonntag, und alle haben Zeit zu bleiben, denn Reza Sharifinejad hat seine Setar dabei und nimmt uns mit auf eine musikalische Reise in den Orient. Fasziniert lauschen wir den leicht melancholischen Klängen dieses alten Instruments und manch einer zückt das Handy einmal nicht, um zu Chatten, sondern um diesen schönen Moment in Bild und Ton festzuhalten und mit nach Hause zu nehmen.  Was wäre ein persischer Sonntag ohne persische Sprache, Dichtung oder Kalligrafie? Am Flipchart lehrt uns Reza Sharifinejad die einzelnen Buchstaben des persischen Alphabets, zeichnet alle unsere Namen in Farsi und lässt uns staunen ob einer kunstvollen Kalligrafie.  Die Iraner sind äusserst gastfreundlich – auch hier bei uns in der Schweiz. Dieser Sonntag hat uns das gezeigt und uns alle sehr berührt. Vielen Dank an Sirus und seinen Papa Reza!